Bericht zum 5. Blues-Fest in Weimar Seite 1

Wir sind doch nicht in Hessen war die entrüstete Antwort des Veranstalters Dirk Böttcher vom Beatcl äh corner auf meine Frage nach einem oddentlisch Schöbbsche Äbbelwoi. Wie ich darauf kam? Nun, das Blues-Fest zum Ausgang des Sommers hat von Beginn an seine Heimat beim Obstweinkelterer und Händler Appenrodt. Das ist auch gut so, denn das Objekt hat die Lage, die ganze Stadt Weimar zu beschallen. So rückten dann kurz vor Mitternacht wenigstens noch jene Leute an, die nicht in den Schlaf fanden.



Jürgen Heyer und Michael Roetsch 



Auch wir Oldies hatten ein Duo zusammenstellt und ins Rennen geschickt. Als erste Gruppe des Abends war "Dogma'n" angekündigt - eines der Hauptprojekte unseres neugewonnenen Autors für "Yesterday's Paper" Michael Roetsch. Natürlich war geplant, dass wir den "Ma'n" vorher begrüßen. Gedacht, getan, doch welche Überraschung: Auch dem "Dog" gaben wir Pfötchen. Die nette Hundedame kannten wir bisher nur von einem Foto, das uns Herrchen in die umfangreiche Kollektion seiner Zuarbeit für unsere Vereinszeitschrift gemixt hatte. Im Gespräch erinnerten wir uns an den Auftritt von Mick Taylor im Jahre 2002, den Jürgen und ich als Besucher, Michael aber natürlich als Aktiver (United Blues Artists) erlebt hatten. In meinem damaligen Bericht hieß es über Taylor: "Seine einzige sichtbare Gemütsregung an diesem Nachmittag bestand aus einem Tritt gegen das Podest eines Verstärkers." Mycha erzählte uns das unfreundliche Drumherum (ich mag es nicht wiedergeben), und so erfuhren wir, dass der von ihm initiierte Konzertmitschnitt an jenem Tag den Eskapaden eines frustrierten, launischen Ex-Rolling-Stones zum Opfer fiel. Lebbe gehd weider...



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